Passivrauchen vs. Passivdampfen - die Ergebnisse erster Untersuchungen

Eines schon vorweg: Passivrauchen bei Zigaretten ist erwiesenermaßen gesundheitsschädlich. Nun untersuchen immer mehr Studien auch die Wirkung des Passivdampfens bei E-Zigaretten.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Zigarette wird bei der E-Zigarette nicht durchgehend Dampf an die Umwelt abgegeben, da der Nebel nur durch Knopfdruck freigegeben werden kann. An die Umgebung gelangt also nur das, was die Dampfer ausatmen.

Studien des Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Instituts stellten fest, dass die Menge der an die Umwelt abgegebenen organischen Verbindungen bei der E-Zigarette deutlich geringer ist als bei einer gewöhnlichen Tabakzigarette. Das Dampfen einer E-Zigarette ist somit weitaus weniger schädlich als das Rauchen einer herkömmlichen Zigarette.

Einer Clearstream-Untersuchung zufolge kann es sogar ungesünder sein, in einer Großstadt zu atmen, als sich im selben Raum mit einem konsumierenden E-Zigarettennutzer zu befinden. Sie bestätigt, dass das Dampfen einer elektronischen Zigarette als unbedenklich für das Umfeld angesehen werden kann.

Einen entscheidenden Unterschied stellt dabei die Beschaffenheit der Teilchen dar, aus denen der Nebel gebildet wird. Die winzigen Teilchen im ausgeatmeten Dampf einer E-Zigarette lösen sich in kurzer Zeit auf und werden gasförmig. Die Partikel im Zigarettenrauch sind hingegen Feststoffe, die in der Luft bleiben oder sich in der Umgebung ablagern.

Die bisherigen Untersuchungen kommen somit alle zum gleichen Ergebnis: der Dampf einer E-Zigarette ist in keinster Weise mit dem gesundheitsschädlichen Rauch einer Tabakzigarette zu vergleichen. Auch das Passivdampfen ist bei weitem weniger schädlich für die Mitmenschen als Passivrauchen.

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